KLANGRAUM (WS 2005)
Filmische Interpretation des einminütigen Ausschnitts einer konzertanten
Aufführung. Visuelle Zergliederung des Ereignisses in unterschiedliche
Perspektiven und seine Neuorganisation auf Basis der ungeschnittenen Tonspur.
Lineare und simultane Montage der Bilder nach den Gesichtspunkten Dynamik,
Tempo, Rhythmus, Reihung, Vervielfachung, Okkurenz. In der Konzentration
auf wenige Gestaltungsmittel und deren Variation verdichten sich die
dokumentarischen Fragmente zu einer neuen, filmischen Aussage – musikalische
Strukturen werden zu filmischen Strukturen.